Die Cigarre: eines der ältesten Genußmittel der Welt. Laut Überlieferung soll ein Gott Maya-Priestern das Geheimnis des Cigarrewickelns anvertraut haben. Der Begriff selbst leitet sich auch von den Mayas her und bedeutet soviel wie „gut schmecken/riechen“.Die Aztekenhatten gar einen Tabak-Gott: Tezcatlipoca. Doch wie raucht man solch ein göttliches Genußmittelwie etwa unsere handgemachte Jahrescigarreaus Nicaragua eigentlich? Das obersteGebot lautet:
Zuerst schneidet man die Kappe mit einem Cigarrenabschneider oder -Bohrer(und nur damit!) vorsichtig ab
Zum Anzünden sind Gasfeuerzeug, Streichholz oder Zedernholzspan (Fidibus) erlaubt – wobei es hierzu verschiedene Philosophien gibt. Halten Sie zunächst dasCigarrenende über die Flamme und drehen dabei die Cigarre langsam in der Hand bis ein erster Brandring entsteht. Mit zwei kräftigen Zügen wird die Cigarre nun zum Glühen gebracht – ohne zu inhalieren natürlich.
Die Glut sollte nicht zu heiß werden, in der Regel sollte man nicht öfter als einmal pro Minute an der Cigarre ziehen. Danach den Rauch – wie guten Wein – in der Mundhöhle kauen und alle Aromen erforschen: etwadie dezenten Vanille- und Schoko-Noten unserer Jahrescigarre.Im Anschluss sanft ausatmen.
Streifen (nie klopfen!) Sie die Asche nicht zu häufig ab,denn sie trägt zum Geschmack bei. Wenn es an der Zeit ist (meist nach 2/3) legen Sie die Cigarre in den Aschenbecher,ohne sie auszudrücken
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